21. Mai 2011 Megaparty 2011 “ Treffen aller Jahrgänge im Neye-Hotel in Wipperfürth.
29.Oktober 2005

175 Jahrfeier des EvB-Gymansiums mit Festakt, EvB-Big Band, Musical West Side Story, Handball-Turnier, Event Bühne, Jubiläumsparty, Comedy, Liveband EvB-Oldstars, Disco, Kultursplitterabende und vielen Überraschungen.

28. Oktober 2000 Megaparty 2000“ Treffen der Ehemaligen mit einer Feier in der Tanzschule Böhlefeld an der Ringstraße.
Oktober 1998 "Mega -Party 98" Unter diesem Namen fand die Feier des Ehemaligenvereins im Neye-Hotel statt. Mit zeitweise bis zu 350 Gästen war das Neyehotel quasi „ausgebucht“.
01. Dezember 1984 Satzung des Ehemaligenvereins: Änderung der §§ 10 und 13 gemäß Beschluss der Generalversammlung.
1980 Im Jubiläumsjahr hat das Städtische Engelbert-von-Berg-Gymnasium 880 Schüler, die von 52 hauptamtlichen und 8 nebenamtlichen Lehrkräften unterrichtet werden. 13 Referendare des Bezirksseminars Gummersbach werden an der Schule ausgebildet.  Am 5. Mai 1980 begannen die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt des Neubaus. Der Schulhof ist zu einer imposanten Baustelle geworden. Die Schüler halten sich in den Pausen vordem Altbau auf. Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Das Bauprojekt wird insgesamt erst 1982 oder 1983 abgeschlossen sein.
15. Dezember 1979 In einer Feierstunde in der Aula mit anschließendem Empfang im Lehrerzimmer wird OSTD Dr. Voigt als neuer Schulleiter in sein Amt eingeführt.
06. Dezember 1978 Der erste Spatenstich für die Erstellung des Neubaus (besser: der erste Baggerhub) wird im Beisein aller Lehrer und Schüler am Hang hinter dem Schulhof feierlich vorgenommen. An diesem denk- würdigen Nikolaustag wird OSTD Knauf offiziell verabschiedet. StD Klein wird kommissarisch Schulleiter.
1977 Im Herbst genehmigt der Regierungspräsident die Baupläne für den Neubau eines dreizügigen Gymnasiums.
1975/1976 Die Schule hat jetzt 813 Schüler in 29 Klassen. Alle Oberstufenschüler werden in der enttypisierten Oberstufe in Kursen unterrichtet. In die Oberstufe werden Schüler aufgenommen, die nach dem Abschluß der Haupt- bzw. Realschule die Qualifikation für die Sekundarstufe II (Oberstufe) erworben haben. Im Sommer 1975 wird die Doppelturnhalle ihrer  Bestimmung übergeben. Im Frühjahr 1976 findet die erste Abiturprüfung nach dem Differenzierungsmodell statt.
05. März 1974 Das Raumprogramm für den Neubau wird festgelegt und am 30. 9. durch den Kultusminister genehmigt.
01. Januar 1974 Das Gymnasium geht nach einem Gesetz vom 6. 11. 1973 über die Kommunalisierung der staatlichen Schulen in die
Trägerschaft der Stadt Wipperfürth über. Das Land Nordrhein- Westfalen verpflichtet sich, den Altbau der Schule durch   einen Neubau zu ersetzen
Ende 1973 Baubeginn einer Doppelturnhalle auf dem Gelände der vormaligen Weitsprunganlage.
1973/1974

Mit der Jahrgangsstufe 11 – die alten Klassenbezeichnungen werden nicht mehr verwendet – beginnt die Oberstufenreform
an unserer Schule. In der differenzierten Oberstufe werden die Schüler nicht mehr in Klassen, sondern in Kursen unterrichtet, ab Jahrgangsstufe 12 müssen es zwei sechsstündige Leistungskurse sein und mindestens sechs dreistündige Grundkurse, in 11 sind es nur Grundkurse, aus denen der Schüler seine Leistungskurse auswählt. Wählen
kann er ferner die Fächer, in denen er Unterricht haben möchte. Dabei sind aber bestimmte Pflichtbelegungen verbindlich. Schriftliches Abitur legt man in den beiden Leistungskursen und in einem Grundkurs ab. In einem vierten Abiturfach wird jeder mindestens 20 Minuten mündlich geprüft.

Die Fächer sind in Aufgabenfelder eingeteilt:

  • sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld,
  • gesellschaftswissenschaftliches Aufgabengeld
  • mathematisch-
    naturwissenschaftliches Aufgabenfeld.

Religion und Sport gehören keinem Aufgabenfeld an.

Die gewählten Abiturfächer müssen den drei Aufgabenfeldern entnommen sein, wenn auch nicht willkürlich, sondern unter dem Vorbehalt, daß der erste Leistungskurs eine Fremdsprache oder Mathematik oder eine Naturwissenschaft sein muß. Die Kombination der Leistungskurse Deutsch und Geschichte ist daher z. B. nicht möglich. Werden Religion oder Sport Abiturfach, dann müssen die anderen Abiturfächer die Aufgabenfelder abdecken. Schüler, die einen  Begabungsschwerpunkt haben, werden durch diese Differenzierung besonders gefördert. Der organisatorische Aufwand der Oberstufenreform ist notwendigerweise recht umfangreich. An die Stelle der Klassenlehrer sind Beratungslehrer getreten, die als Laufbahnberater fungieren und dem Schüler helfen, die seiner Begabung entsprechende optimale Wahl seiner  Fächer vorzunehmen.

1972/1973 Mit Beginn dieses Schuljahres werden in den Klassen OII und UI Übergangspläne zur Reform der gymnasialen Oberstufe eingeführt.
1970/1971 Im Sommer 1970 wird der Neubau fertiggestellt und im
Januar 1971 bezogen. Er wird im Oktober 1971 mit einem
großen Schulfest eingeweiht.
1968 Wegen laufend steigender Schülerzahl kommt die Planung eines Neubaus für eine dreizügige Schule ins Gespräch. Die Pläne für eine neue Einfachturnhalle werden vom Lehrerkollegium verworfen. Im August beginnen die Bauarbeiten für den  ersten Bauabschnitt des Neubaus nach den Plänen von 1966. Ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Trakt wird  erstellt, bis heute „Neubau“ genannt. Dann geht das Geld aus.
1966 Pläne und Modell für den Neubau liegen vor.
1965 Die Aufnahmeprüfung für Sextaner entfällt. In 18 Klassen werden 514 Schüler, davon 56 Mädchen unterrichtet. Das Schulkollegium entschließt sich, „einen totalen Neubau zu erstellen mit dem Endziel, den Altbau niederzulegen.“  In den sechziger Jahren wird die Schülermitverwaltung (SMV) ins Leben gerufen und eine Schülerzeitung gegründet.  Schulhof und Zufahrt zur Schule werden neu befestigt, ein Kartenraum eingerichtet, die Lehrerbibliothek verlegt und neu möbliert. Der Geräteraum der Turnhalle wird erweitert und die Halle mit einem Schwingboden versehen. Das gesamte Dach wird neu eingedeckt und im Gebäude die gesamte Beleuchtung sowie fast alle Türen erneuert. Die Flure und die meisten Räume erhalten einen neuen Bodenbelag. Die Klassenräume werden durch Vorhänge, Möbel und frischen Anstrich sowie zahlreiche Bilder wohnlicher und freundlicher. Schon 1961 war der Brunnen im unteren Flur entfernt worden. Eine Nachbildung der Athene wurde an seiner Stelle aufgerichtet. Im Treppenhaus waren sechs Reliefabgüsse antiker Originale
angebracht worden.
01. April 1964 Die Schülerzahl steigt auf 502, davon 45 Mädchen in 17 Klassen.
02. Mai 1963 Das Schulkollegium genehmigt das Raumprogramm für eine Erweiterung der Schule. Die Verhandlungen über Art und Umfang der Baumaßnahmen zogen sich noch über Jahre hin. Ins Gespräch kam ein Neubau für eine zweizügige Schule.
16. November 1962 Besprechung mit Vertretern der Behörden wegen eines bereits 1961 beantragten Anbaues an das Schulgebäude. Mit wachsender Schülerzahl entstand Raummangel.
18. Juli 1961 Der Direktor beantragt die Angliederung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweiges zum Beginn des  Schuljahres 1962/63. Vorher hatten die Eltern, die schriftlich befragt worden waren, diesem Antrag mit überwältigender  Mehrheit zugestimmt. Der Antrag wurde am 18. 2. 1962 genehmigt. Die Zahl der Klassen stieg auf 17.
28. September 1957 Satzung des Ehemaligenvereins: Änderung der §§ 9 und 12 durch die ordentliche Mitgliederversammlung März 1960 In diesem Jahr machen zum ersten Male Schüler aus zwei Klassen der Oberprima ihr Abitur. Das Gymnasium hat 15 Klassen.
01. Juni 1957 Die evangelische Volksschule, die seit Kriegsende im Schulgebäude untergebracht war, bekommt ein eigenes Schulgebäude. Die Schule verfügt seit 1945 erstmalig über alle Räume im Hause.
26. September 1955 Ausflug der Schule: Schiffstour von Köln nach Unkel.
25. September 1955 11.00 Uhr Frühschoppen im Ratskeller.
24. September 1955 Sportliche Wettkämpfe
15.00 Uhr Handballspiel einer Schülerauswahl gegen Ehemalige. 19.00 Uhr Die vom Verein der Ehemaligen gestiftete neue Fahne mit dem Wappen des Engelbert von Berg und dem Wappen der Stadt Wipperfürth auf der Rückseite wird im Rahmen eines Fackelzuges vom Klosterberg durch die festlich geschmückte Stadt zur Schule gebracht.
21.00Uhr Wiedersehensfeier der Ehemaligen und  Gesellschaftsabend in der Aula und den angrenzenden Klassenräumen.
23. September 1955 Gottesdienste beider Konfessionen in der Klosterkirche und in der evangelischen Pfarrkirche  11.15 Uhr Festakt in der Aula
23.-27. September
1955
1 2 5   J a h r e   Engelbert-von-Berg-Gymnasium
25. Juni 1955 Auf Antrag des Lehrerkollegiums erhält die Schule den Namen
„Engelbert-von-Berg-Gymnasium Staatliches neusprachliches Gymnasium“.
11. September 1954 Satzung des Vereins der ehemaligen Lehrer und Schüler des Progymnasiums, Gymnasiums und der Aufbauschule in
Wipperfürth nach Änderung des § 9 durch die ordentliche Mitgliederversammlung
01. April 1952  Die Klassen VI und V werden neu eingerichtet. Damit begann die Umformung der Schule von einer 7jährigen  Aufbauschule zu einer 9jährigen Höheren Schule. Die Schule ist jetzt ein staatliches neusprachliches Gymnasium.
15. September 1951 Gründungsversammlung des Vereins ehemaliger Lehrer und Schüler des Gymnasiums zu Wipperfürth e. V.
05. Januar 1946 Alle Klassen erhalten jetzt Unterricht, die meisten sind in Noträumen der alten Klosterschule untergebracht. Im Schulgebäude selbst wurden – außer im 2. Stock – Flüchtlingsfamilien untergebracht.
1945 Am 6. 2. 1945 wurden alle Fenster der Vorderseite der Schule durch Bombeneinwirkung zerstört. Anfang März mußte der Unterricht völlig eingestellt werden. Am 24. März fiel ein von einem Flugzeug abgeworfener Benzinkanister neben den Wohntrakt des Gebäudes. Ein Brand konnte mit Mühe verhindert werden. Am 13. April rückten die Amerikaner in Wipperfürth ein. Die Schule blieb bis August 1945 Lazarett. Erst im November konnte der Unterricht für einen Sonderkurs
heimgekehrter Schüler zur Erlangung der Hochschulreife aufgenommen werden.
1944 Ein flämischer Propagandasender hatte die meisten Räume der Schule belegt. Ein behelfsmäßiger Unterricht konnte in zwei Klassenräumen und drei Fachräumen durchgeführt werden. Ein Teil der Lehrer war zum Militärdienst eingezogen,  andere wurden zum Einsatz am Westwall beordert. Ganze Jahrgänge von Schülern wurden zum Arbeitsdienst eingezogen  oder als Flakhelfer ausgebildet.
1939 - 1943 Während des 2. Weltkrieges diente das Schulgebäude der Unterbringung von Soldaten in den Klassenräumen im unteren Stockwerk und der Turnhalle. Auf dem Schulhof fanden bisweilen militärische Übungen statt. Wegen des zunehmenden Fliegeralarms mußte der Unterricht oft unterbrochen bzw. unterlassen werden. Ab Juni 1943 wurden zunehmend Flieger-  bzw. Bombengeschädigte auf Strohlagern in Räumen der Schule untergebracht und von den Schülern mit betreut. Ein  regelmäßiger Unterricht war nicht mehr möglich. Die Kellerräume wurden zum Luftschutzkeller ausgebaut.
1937  Verstaatlichung der Schule. Das Gymnasium wird in eine Staatliche Oberschule für Jungen in Aufbauform verwandelt mit neusprachlicher Ausprägung. Die Zahl der Klassen wurde auf 8 beschränkt.
1934 Die Staatliche Oberrealschule und das Antoniuskonvikt (zuletzt 22 Schüler) werden wegen geringer Frequenz geschlossen.
01. April 1931  Das Gymnasium wird mit der Staatlichen Oberrealschule in Aufbauform vereinigt. Beide Schulen werden in Personalunion von einem Direktor geleitet. Das war das Ergebnis eines Vertrages zwischen der Stadt und dem Staat. Da das  Schulgebäude im ehemaligen Kloster der Franziskaner schon seit Jahren nicht mehr den Anforderungen des Unterrichts und der Hygiene entsprach (es fehlten u. a. ein Zeichensaal und eine Turnhalle), wurde das ehemalige Seminargebäude in der Lüdenscheider Straße durch einen Gebäudeflügel erweitert, in dem Klassen und Räume für die Physik untergebracht wurden. Im April zog das Gymnasium in dieses Gebäude um.
21. Oktober 1930 8.15 Uhr Requiem für die verstorbenen Lehrer und Schüler in der Klosterkirche Am Samstag, dem 18. Oktober, war den  Festlichkeiten eine Wiedersehensfeier der ehemaligen Schüler vorausgegangen. Wie die „Wipperfürther Nachrichten“ berichten, wurde das  Jubiläum am 21. 10. auf folgende Weise zum Abschluß gebracht: „Dienstagmorgen fuhr ein mit Tannengewinden geschmückter Wagen, der an 4 Seilen von 100 Schülern gezogen wurde, zur Neyesperre, um dort einen jungen Eschenbaum abzuholen. Unter Leitung des Herrn Studienrats Coenen wurde der Baum zur Erinnerung an die 100 Jahr-Feier auf dem Schulhof des Gymnasiums eingepflanzt. Eine Urkunde wurde mit in das Erdreich versenkt, und ein  Sprechchor der Schülerinnen sprach ein passendes Gedicht. Dann wurde der Stamm mit Blumen bewerten und nach Absingen des Bergischen Heimatliedes fand die weihevolle Feier ihr Ende.“
20. Oktober 1930 9.15 Uhr Festgottesdienst für beide Konfessionen in der Klosterkirche und in der evangelischen Pfarrkirche  10.45 Uhr Gefallenen-Ehrung in der Aula  11.15 Uhr Festakt im städtischen Brunnensaal; anschließend gemeinsamer Frühschoppen  18.00 Uhr Familienabend im städtischen Brunnensaale.
19. Oktober 1930 20.00 Uhr Fest-Kommers in der Kaiserhalle
19. - 21. Oktober
1930
Jahrhundertfeier des Städtischen Gymnasiums Wipperfürth
November 1925 Die Stadt Wipperfürth beantragt das Städtische Gymnasium als staatliche Anstalt zu übernehmen, „um es zu erhalten, wozu die wirtschaftlich völlig darniederliegende Stadt Wipperfürth nicht länger imstande ist.“
18. Oktober 1924 Die Errichtung einer Aufbauschule für Knaben mit dem Ziel einer Oberrealschule wird beschlossen. Sie wird Ostern 1925 im Anstaltsgebäude des ehemaligen Lehrerserninars in der Lüdenscheider Straße mit der Klasse UIII eröffnet.
1923 Nunmehr konnten auch Mädchen das Gymnasium besuchen. Die erste Abiturientin bestand 1929 die Reifeprüfung.
1920 Gründung eines Gymnasial-Sport-Clubs. In der Satzung heißt es: „Der Verein bezweckt: a) die Kräftigung und Weiterentwicklung des Körpers durch die Pflege von Rasenspielen, Turnen und anderen Sportarten. b) Schülern die Gelegenheit zu geben, Sport zu betreiben, ohne an einem Vereinsleben Anteil zu nehmen.“ Außerdem wurde ein „musikalisches Kränzchen“ gegründet.
03. August 1914 Der Unterricht wurde wegen des Ausbruchs des 1. Weltkrieges vorläufig ausgesetzt, da viele Schüler so weit entfernt wohnten (Cleve, Hunsrück, Sachsen), daß sie nicht mehr nach Wipperfürth kommen konnten. Im August fanden für die Oberprimaner Notreifeprüfungen statt. Der reguläre Unterricht wurde zu Beginn des Winterhalbjahres wieder aufgenommen.
1905 Das Antoniuskonvikt wird in dem Gebäude des heutigen Karl-Josef-Hauses von Pfarrer Schaaf Neunkirchen, eingerichtet. In ihm wohnten zunächst Schüler derStudienanstalt zu Neunkirchen, die nur bis OIII besucht werden konnte. Ab UII   besuchten sie dann das Wipperfürther Gymnasium. Das Konvikt bestand bis 1934.
03. April 1905 Die Schule feiert das 75jährige Bestehen in Verbindung mit dem Ausbau zur Vollanstalt und der Entlassung der ersten neun Abiturienten, die am 15.2. die Reifeprüfung abgelegt hatten.
11. März 1905 Mit Ministerialerlaß vom Provinzial-Schulkollegium in Koblenz wird das bisherige Progymnasium als Gymnasium  anerkannt. Es nennt sich jetzt „Gymnasium zu Wipperfürth".
1902 - 1903 Das Vollberechtigte Progymnasium (Gymnasium in Ent.) zu Wipperfürth beginnt in diesem Schuljahr mit dem Ausbau zum Vollgymnasium. Es erhält eine Obersekunda mit 14 Schülern. Im Herbst 1902 beginnt der Umbau des Klostergebäudes, um Raum für die neuen Klassen und für eine Aula zu gewinnen. Die erforderlichen Baupläne waren bereits 1901 der  Behörde in Koblenz vorgelegt worden. Anstelle der alten Ofen wird das ganze Gebäude mit Zentralheizung versehen.
16. Februar 1901

„Der Herr Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal- Angelegenheiten hat den Ausbau des dortigen  Progymnasiums von Ostern ds. J. ab nach und nach zu einem Gymnasium genehmigt, jedoch unter der ausdrücklichen   Bedingung, daß

  1. für die Erweiterung jetzt und in Zukunft eine Erhöhung des derzeitigen Staatszuschusses der Anstalt nicht beansprucht wird,
  2. nach den Festsetzungen der Aufsichtsbehörde das Lehrerkollegium ergänzt wird, sowie für die Anstalt die erforderlichen Räumlichkeiten beschafft werden.

Das Kuratorium (des Progymnasiums) wolle erwägen, ob es sich nicht mehr empfiehlt, den Beginn des Ausbaues bis zum 1. April 1902 zu verschieben, da die nötigen Vorbedingungen bis zum 1. April ds. J.  kaum erfüllt sein können.“  Das Kuratorium beschloß die Verschiebung des Ausbaues zum Vollgymnasium zum 1. 4. 1902.

22. Januar 1892

Neuordnung der Reife- und Abschlußprüfungen: die Progymnasien verlieren die Obersekunda. Am Ende der Untersekunda muß in einer Reifeprüfung die Obersekundareife nachgewiesen werden.  In Wipperfürth wird der Ausbau des Progymnasiums zum Vollgymnasium geplant und darüber mit der Schulbehörde verhandelt

24. März 1891 Die Allgemeine Schulordnung für die höheren Lehranstalten der Rheinprovinz tritt in Kraft.
04. November 1880 „Aus Mangel an einer Aula konnte das fünfzigjährige Jubelfest des Progymnasiums nicht gefeiert werden.“
1876 Der Beginn des Schuljahres wird auf Ostern verlegt.
1873/1874 Einteilung der Sekunda in Unter- und Obersekunda, beibehalten bis 1892. Nach Abschluß der OII mußten die Schüler eine „Reifeprüfung“ ablegen, um die Prima eines Vollgymnasiums besuchen zu können. Die meisten Schüler verließen die  hiesige Schule nach UII, besuchten die OII bereits an einer Vollanstalt und konnten somit die Prüfung umgehen, da sie dort regulär in die Prima versetzt wurden, ohne eine besondere Prüfung ablegen zu müssen.
24. April 1871 Die städtische Schulkommission beschließt ein „Statut für das katholische Progymnasium zu Wipperfürth.“  Es wird von der Stadtverordnetenversammlung am 24. 4. einstimmig angenommen und am 18. 12. 1871 vom Provinzial-Schul- Collegium genehmigt. Die Stadt Wipperfürth verpflichtet sich darin, die Schule „dauernd zu unterhalten“ und garantiert einen Jahresetat von 4800 Talern. Außerdem übernimmt sie die „bauliche Unterhaltung“ des Schulgebäudes sowie der Wohnung des Rektors und des Pedells und gewährt die gesetzlichen Pensionen der dienstunfähigen Lehrer.  „Zum Rector der Anstalt darf nur ein katholischer Schulmann berufen werden.“ Die Aufsicht über die Schule übernimmt ein Kuratorium, dessen Präses der jeweilige Bürgermeister ist. Es wählt die Lehrer und den Rektor, die vom Schulkollegium zu bestätigen sind. Auf Unterricht und Schuldisziplin übet das Kuratorium keinen direkten Einfluß aus.
1870/1871 Die Tertia wird in die Stufen Untertertia und Obertertia unterteilt.
18. Mai 1869 Verfügung des Unterrichtsministers, nach der das Progymnasium „in das Ressort des Königlichen Provinzial-Schul-Kollegiums zu Koblenz übergegangen“ ist.
28. Oktober 1868 Eröffnung der Sekunda kurz nach Beginn des neuen Schuljahres.
15. Oktober 1868 Rescript des Unterrichtsministers an die Kgl. Regierung in Köln, der städtischen Schulkommission am 19. 10. mitgeteilt:
. . . „daß das unter der Leitung des Rektors Burgartz zu belassende Progymnasium zu Wipperfürth nunmehr durch eine Sekunda erweitert und der Unterricht nach dem beigebrachten Lehrplan vom 14. Juni 1868 ertheilt werde.“
Arpil 1862 Einweihung einer Schulfahne aus Beiträgen der Schüler mit dem Bild des Hl. Albertus Magnus.
1857 Die Schule wird vom Königlichen Unterrichtsministerium als Städtische Höhere Lehranstalt anerkannt. Sie hat den Charakter eines Progymnasiums in Verbindung mit der Richtung einer Höheren Bürger- oder Realschule, „jedoch so, daß nur in Quarta und Tertia die Realabteilung beim Unterrichte besondere Berücksichtigung findet.“ Die Schüler sollen „zum  Eintritt in die Secunda der betreffenden vollständigen Anstalten“ vorbereitet werden.
1833 - 1836 In diesen Jahren ruhte wahrscheinlich der Unterrichtsbetrieb, da der erste Rektor J. Bett 1833 eine Stelle in der  Pfarrseelsorge übernommen hatte. In einem im Konzept erhaltenen „Bericht über den Zustand des hiesigen Progymnasiums“ vom 3. 9.1838 heißt es „die früher hier unter dem Namen eines Progymnasiums bestandene Lehranstalt“ sei am 18. April 1836 wieder eröffnet worden. Der Rektor sei an diesem Tage von Herrn Pfarrer Dünner in sein Amt  eingeführt worden. In einem weiteren Bericht vom 18.6.1839 wird der Regierung mitgeteilt, daß die ehemalige Unterrichtsanstalt „in Folge stets und stets abnehmender Frequenz bereits über ein Jahr (also mindestens ab 1834) war aufgelöst worden.“ Der Unterricht begann mit 18 Schülern. Es heißt: „Der Standpunkt, auf welchem ich diese traf, war im Allgemeinen ein sehr niedriger.“ 1839 besuchten bereits 57 Schüler die Schule. Sie wurden in den vier Klassen Sexta bis Tertia unterrichtet, wobei Quarta und Tertia zunächst noch kombiniert waren.
04.11. 1830 Eröffnung eines Progymnasiums „in seinen beiden unteren Klasse“ in dem ausgebauten ehemaligen Klostergebäude der
Franziskaner. Das ehemalige Progymnasium im Gebäude des Franziskanerklosters Der Rektor der Schule war seit 1829 zugleich als Priester Inhaber der Vikarie Beatae Mariae Virginis. Aus diesem Benefizium (Stiftung) aus dem Jahre 1361 bezog er seine Einkünfte. (Im Programm der Prüfungen und Schlußfeierlichkeiten vom 4.9.1845 berichtet Rektor Dünner,  daß „die Anstalt im Herbste 1829 als höhere Stadtschule eröffnet“ worden sei.) Neben dem Rektor unterrichteten noch zwei weitere Lehrkräfte.