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Letzte Bearbeitung am 07. August 2011

Hallo liebe Oldies,

unser Verein unterstützt den Erhalt von Freundschaften aus dem Klassenverband, Verbindungen zum EvB, Erinnerungen an Erlebnisse und Reisen, an die Schulzeit und Rückblicke in die Jugendzeit. Er versucht Kontakte zwischen ehemaligen Schüler(inne)n und Lehrer(inne)n zu unterstützen und die Verbunden- heit mit dem Gymnasium und der Stadt Wipperfürth aufrecht zu erhalten. Dabei helfen Klassentreffen sowie kulturelle und gesellige Veranstaltungen. Wer hierzu informiert werden möchte, sende uns bitte eine kurze E-Mail. Vielen Dank.
Außerdem erfüllt der Verein im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten natürlich auch soziale Aufgaben.
 

Die neue Festschrift 175 Jahre kann bestellt werden. Siehe “Historisches

Beiträge, Grüße, Anregungen, nehmen wir gerne im Gästebuch auf.
NEUE
DVD "Hückeswagen leben und lieben...”

Wer Mitschüler, Freunde, Lehrer oder alte Kontakte aus der Schulzeit sucht, dem / der stellen wir gerne ein paar Zeilen
unter “
Suchen / Finden” ein.

Wann die nächsten Veranstaltungen (Feiern, Treffen, Versammlungen, Feste, Meetings, Stammtische) geplant sind und welche Treffen stattgefunden haben erfahrt Ihr unter “Treffen und Termine

Unsere Adresse: info @ evb-oldies . de

NEU: Die Mitteilungen von 1979 bis 2009 sind hier eingestellt

Zur Web site des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums in Wipperfürth

Kurze Geschichte des
                   
Wipperfürther Gymnasiums

Der damals noch ursprüngliche evangelische Lizentiat beider Rechte Düssel war in Mülheim beschäftigt und stellte sein leeres Haus am Markt in Wipperfürth 1641 thüringischen Mönchen zur Verfügung. Sie wohnten mit zwei Brüdern dort, unterrichteten aber in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Dem Wunsch der Patres nach einer Schule im Hinterhaus versagte Düssel die Einwilligung. Daraufhin stellte der Stadtrat ein Grundstück am Ravensberg, dem heutigen Klosterberg, zur Verfügung. Bürgermeister Hehsberg erwies sich als besonderer Förderer des Bauvorhabens. Die Mönche aus Thüringen wurden allmählich ersetzt durch Franziskaner aus Münster in Westfalen. Die Leitungen der dortigen Saxonia erreicht 1674 die Vollendung einer Kirche und eines Klosters. Aber die kurfürstliche Regierung verlangte ein besonderes Gebäude für den Schulunterricht, sodaß der offizielle Unterichtsbeginn erst 1702 begann. Der Bürger de Berghes stiftete 500 Taler und sein Bruder Dechant de Berghes 100 Taler. Der Stadtrat kaufte ein Haus “an der Krakau obij der Marphorten”, also nahe dem Kloster, überlies es den Patres als “Studentenschuhl”, sie nannten es “Gymnasium Aptonianum”. Von Gärten und Fischteichen umgeben, unterrichteten die Patres und führten nach fünf Klassen die Schüler zur Hochschulreife. Filii etiam haereticorum immo praedicantium eo mittuntur - auch Söhne von Andersgläubigen, sogar von Predigern werden dorthin geschickt. Ein Lehrbuch eines Benediktiners des Klosters Weingarten ist erhalten und interessanterweise naturkundlich gegliedert.

Die Schule bestand bis zur Säkularisation 1803, mit Unterstützung der Stadt waren aber bis 1818 hier im Zentralkloster Patres lehramtlich tätig. Das den Franziskanern enteignete Klostergebäude verfiel, wurde aber 1830 von der Stadtverwaltung wieder hergestellt und erweitert. Der Schulunterricht begann wieder. Die Leitung blieb bis 1902 in geistlichen Händen, finanziert durch die Vikarie “Beatae Mariae Virginis”. 1931 wurde das Gymnasium verlegt in das freiwerdende ehemalige Lehrerseminar an der Lüdenscheiderstraße. Aus einem humanistischem altsprachlichem Gymnasium wurde ein neusprachliches und am 25.Juni erhielt es den Namen “Engelbert-von-Berg-Gymnasium”. Eine Erweiterung und ein dazu notwendiger Neubau verhinderte aber Dank einer Privatinitiative den ganzen Abriß des alten Gebäudes. Mit dem Namen “Altes Seminar” ist es heute noch eine Zierde der Stadt Wipperfürth.

Weitere historische Daten chronologisch